ENOPA

ENOPA steht für Energieeffizienz durch optimierte Abstimmung von Produktion und technischer Gebäudeausrüstung.

 

Die rationelle Energienutzung in der Industrie bezieht sich meist nur auf die Verwendung von energiesparenden Maschinen und Anlagen. Diese eindimensionale Sichtweise führt zwar zu nicht unerheblichen Einsparungen, ist aber nur eine Teillösung der Herausforderung. Eine problemadäquate Lösung zur Erzielung eines möglichst hohen Einsparpotenzials kann nur durch einen systemischen Ansatz erfolgen. Es muss neben den einzelnen Technologien auch das Zusammenspiel untereinander abgestimmt werden. Hierzu zählen neben Maschinen und Anlagen auch die Gebäudetechnik und die Medien und Energiebereitstellung. Z.B.  erfordert die Klimatisierung großer Produktionsbereiche den Einsatz hoher Energiemengen, im Sommer zur Kühlung, im Winter zum Heizen der Bereiche. Die richtige Dimensionierung der HKL Anlagen hängt dabei nicht nur von dem Gebäude, den klimatischen Bedingungen am Standort und der eingesetzten Technik ab, sondern auch von den auftretenden inneren Lasten. Insbesondere der zeitliche Verlauf der Wärmeeinbringung in den Produktionsbereich ist hierbei von entscheidender Bedeutung.

Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (Förderkennzeichen 0327422A). Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.